Pink currant juice

Da unsere neuen Nachbarn ihre Johannisbeeren nicht brauchten, durfte ich sie ernten. Ich schlich also eines Abends mit Lore und einem Kübel in Nachbars Garten und pflückte ca. 3kg Ribisel. Leider hat sich Lore dabei einen Zeck eingehandelt, der Saft schmeckt uns trotzdem gut!

Johannisbeersaft

Ribiselsaft

Weil ich keinen Entsafter habe und es schnell gehen sollte, habe ich die Ribisel kalt angesetzt. Ich habe hauptsächlich weiße und nur ganz wenige rote Ribisel verwendet, dadurch erhält der Saft so eine tolle Farbe. Das Rezept und die Tipps kommen von meiner Mutter.

Die Ribisel werden zusammen mit der Zitronensäure und dem Wasser in einen Topf gefüllt und 24h stehen gelassen. Man sollte immer wieder mal umrühren aber die Früchte dabei nicht zu sehr zermatschen. Da bei mir die Johannisbeeren nach 24 Stunden noch wie neu aussahen und das Wasser nur wenig Geschmack hatte, ließ ich das ganze nochmal über Nacht stehen.

Danach wurden die Ribisel abgeseiht und der Zucker eingerührt. Es dauert ganz schön lange, bis sich der ganze Zucker aufgelöst hat. Kurz vor dem Abfüllen in Flaschen wird die Einsiedehilfe in etwas heißem Wasser aufgelöst und danach gut in den Sirup gerührt. Nun soll der Saft rasch in die Flaschen gefüllt werden und zwar soviel wie nur irgendwie reingeht. Flaschen fest zudrehen und…mmmh! Fertig.

Wer Lust hat, kann ja noch ein hübsches Etikett kreieren.
 
Rezept:
3kg Ribisel
3kg Zucker
60g Zitronensäure
2l Wasser
1P Einsiedehilfe/Einmachhilfe
Arbeitsaufwand: schwer zu sagen, das Pflücken war die meiste Arbeit

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